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Was ist die BIC-Nummer?

Die BIC-Nummer, kurz BIC, ist eine international verwendete Kennung für Banken und andere Finanzinstitute. Die Abkürzung steht für Business Identifier Code. Der BIC besteht aus acht oder elf Zeichen und ermöglicht es, das an einer Zahlung beteiligte Institut eindeutig zu identifizieren.

Häufig wird der BIC auch als SWIFT-Code bezeichnet. Während die IBAN ein bestimmtes Zahlungskonto identifiziert, dient der BIC der Identifikation des jeweiligen Finanzinstituts.

Das Wichtigste in Kürze

  • BIC steht für Business Identifier Code.
  • Der BIC besteht aus acht oder optional elf Zeichen.
  • Er dient der eindeutigen Identifikation von Banken und anderen Finanzinstituten.
  • BIC und SWIFT-Code werden im Zahlungsverkehr häufig synonym verwendet.
  • Die BIC ist nicht Bestandteil der IBAN.
  • Bei Euro-Überweisungen und Lastschriften innerhalb der EU müssen Bankkunden grundsätzlich keine BIC zusätzlich zur IBAN angeben.

Wie ist eine BIC-Nummer aufgebaut?

Der BIC ist nach einem einheitlichen internationalen Standard aufgebaut. Er besitzt acht Zeichen und kann durch eine optionale dreistellige Kennung auf insgesamt elf Zeichen erweitert werden.

Die einzelnen Bestandteile haben folgende Bedeutung:

  • Stellen 1 bis 4: Kennung des Instituts
  • Stellen 5 und 6: Ländercode, beispielsweise DE für Deutschland
  • Stellen 7 und 8: weitere Kennung des Instituts beziehungsweise Standorts
  • Stellen 9 bis 11: optionale Kennzeichnung einer bestimmten Filiale, Abteilung oder organisatorischen Einheit

Durch diesen standardisierten Aufbau können Finanzinstitute im internationalen Zahlungsverkehr eindeutig zugeordnet werden.

Ist BIC dasselbe wie SWIFT-Code?

Die Begriffe BIC und SWIFT-Code werden im Zahlungsverkehr häufig synonym verwendet. Der BIC basiert auf dem internationalen Standard ISO 9362. SWIFT fungiert als Registrierungsstelle für diesen Standard.

Deshalb begegnet einem insbesondere bei internationalen Überweisungen häufig die Bezeichnung „SWIFT/BIC“. Gemeint ist damit die entsprechende Kennung des Finanzinstituts.

Was ist der Unterschied zwischen BIC und IBAN?

BIC und IBAN erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die IBAN (International Bank Account Number) dient dazu, ein bestimmtes Zahlungskonto eindeutig zu identifizieren. Der BIC identifiziert dagegen das beteiligte Finanzinstitut.

Bei einer deutschen IBAN sind unter anderem der Ländercode, eine Prüfziffer, die Bankleitzahl und die Kontonummer enthalten. Der BIC selbst ist jedoch kein Bestandteil der IBAN.

Kann man über die IBAN die BIC herausfinden?

Obwohl der BIC nicht Bestandteil der IBAN ist, kann bei einer deutschen IBAN das zugehörige Finanzinstitut anhand der enthaltenen Bankleitzahl ermittelt werden. Dadurch lässt sich auch der entsprechende BIC bestimmen.

Zahlungsdienstleister nutzen dieses Verfahren beispielsweise bei SEPA-Zahlungen. Kunden müssen den BIC dabei nicht selbst aus der IBAN ablesen. Die Bank kann die benötigte Kennung anhand des in der IBAN enthaltenen Bankidentifikators ermitteln.

Wer seinen BIC benötigt, findet ihn außerdem in den eigenen Bankunterlagen oder kann ihn direkt beim jeweiligen Kreditinstitut erfragen.

Wo finde ich die BIC?

Die eigene BIC-Nummer lässt sich an verschiedenen Stellen finden:

  1. Kontoauszug: Die BIC ist in der Regel zusammen mit weiteren Kontodaten auf dem Kontoauszug angegeben.
  2. Online-Banking: Im Online-Banking findet sich die BIC normalerweise in den Konto- oder Bankverbindungsdaten.
  3. Bankkarte: Je nach Kreditinstitut kann die BIC auch auf der Bankkarte angegeben sein.
  4. Bank: Die BIC kann direkt beim jeweiligen Kreditinstitut erfragt werden. Häufig findet sie sich außerdem auf der Website der Bank.

Damit lässt sich die BIC normalerweise schnell ermitteln, ohne sie aus anderen Kontodaten selbst ableiten zu müssen.

Wann braucht man die BIC-Nummer?

Früher mussten IBAN und BIC bei vielen Überweisungen gemeinsam angegeben werden. Im SEPA-Zahlungsverkehr hat die Bedeutung der BIC für Bankkunden jedoch abgenommen.

Bei Euro-Überweisungen und Lastschriften innerhalb der Europäischen Union dürfen Zahlungsdienstleister von ihren Kunden grundsätzlich keine zusätzliche Angabe des BIC verlangen. Für die Identifikation des Zahlungskontos reicht die IBAN aus. Dieses Verfahren wird als IBAN-only bezeichnet.

Im Hintergrund kann der BIC zwischen den beteiligten Zahlungsdienstleistern weiterhin verwendet werden. Die Bank ermittelt ihn in diesem Fall selbst anhand der entsprechenden Bankdaten.

Bei bestimmten internationalen Zahlungen außerhalb des SEPA- beziehungsweise europäischen Zahlungsverkehrs kann der BIC oder SWIFT-Code dagegen weiterhin benötigt werden. Für Unternehmen sind korrekte Bankdaten insbesondere bei der Begleichung von Rechnungen und der Verwaltung offener Posten relevant. Welche Angaben noch erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Zahlungsweg, Zielland und beteiligten Finanzinstitut ab.

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