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Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG)

Das 2006 eingeführte AAG soll kleine Unternehmen bei Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall und bei der Zahlung von Mutterschaftsleistungen entlasten. Beschäftigt eine Firma  im Kalenderjahr maximal 30 anrechenbare Angestellte, nimmt sie an den Umlageverfahren U1 teil, das U2-Verfahren ist für alle Arbeitgeber Pflicht.

Über das U1-Verfahren erhält der Arbeitgeber auf Antrag Geld zurück, wenn er bei Krankheit eines Mitarbeiters Entgeltfortzahlungen und die dabei anfallenden Arbeitgeberanteile zu den Sozialversicherungen zu leisten hatte. Die Krankenkassen erstatten dabei je nach gewähltem Prämiensatz zwischen 40 und 80 % der gezahlten Summe.

Aus dem Umlageverfahren U2 erhalten Arbeitgeber die kompletten Entgeltfortzahlungen im Mutterschutz samt Arbeitgeberanteilen erstattet. Auch den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhalten sie zu 100 % zurück.

Welche Arbeitgeber an den Umlageverfahren teilnehmen, hat die zuständige Krankenkasse zu Beginn jedes Kalenderjahrs anhand der Arbeitnehmerzahl zu ermitteln.

Bei diesem recht kompliziert scheinenden Verfahren hilft Ihnen die Buchhaltung.de gern, so dass Sie das Ihnen zustehende Geld erhalten.

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