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Bilanzanalyse

Zwar können Sie dank einer professionellen Buchhaltung jederzeit Einblick in die Vermögenswerte Ihres Unternehmens nehmen. Doch liefert die Bilanzanalyse am Abschluss jeden Geschäftsjahres besonders wichtige Kennzahlen zur finanziellen Lage Ihres Betriebes: Sie trifft nicht nur Aussagen zum aktuellen Stand, sondern dient zudem als Grundlage künftiger Entwicklungen.

Was ist eine Bilanzanalyse?

Auch als Jahresabschlussanalyse bekannt, widmet sich die Bilanzanalyse der Untersuchung der aktuellen und künftigen wirtschaftliche Lage bilanzierender Konzerne. Grundlage für die Bilanzauswertung ist der Jahresabschluss Ihres Unternehmens. Dieser setzt sich aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie bei Kapitalgesellschaften einem Anhang und eventuellen Lagebericht zusammen. Durch die Analyse aller aussagekräftigen Kennzahlen lassen sich Prognosen zu künftigen strategischen und operativen Entscheidungen erstellen. Und zwar hinsichtlich des Vermögens und der Erträge Ihres Betriebes.

Welche Arten der Bilanzanalyse gibt es?

Liquidität und Rentabilität sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen. Eine Bilanzanalyse erfordert daher ein präzises und kompetentes Vorgehen Ihrer Finanzbuchhaltung. Die benötigten Informationen müssen dabei gleich auf verschiedene Arten bereitgestellt sein:

  • Die finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse ermittelt, ob Sie externe Forderungen auch künftig noch erfüllen können.
  • Die erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse widmet sich der Wahrscheinlichkeit künftiger Gewinnerzielung.
  • Die strategische Bilanzanalyse gibt Aufschluss über Ihr mögliches Unternehmenswachstum.
  • Das Erstellen eines Jahresabschlusses unterliegt bei Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland in ihrer Ausgestaltung gesetzlichen Vorgaben. Dabei ist die Bilanzanalyse vornehmlich in § 264 II Handelsgesetzbuch geregelt, der eine ordnungsgemäße Buchführung von Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen voraussetzt.

Warum Bilanzanalysen so wichtig sind

Nicht nur für Sie als Unternehmer sind die durch eine Bilanzanalyse gewonnenen Kennzahlen von Bedeutung. Auch Dritte gewinnen Sicherheit.

  • Mögliche Kapitalgeber – Einschätzung der Risikolage
  • Arbeitnehmer – Vertrauen auf Arbeitsplatz
  • Staat – Überblick zu erwartenden Steuereinnahmen

Auch Konkurrenten oder Ratingagenturen zählen zu den Interessengruppen einer fehlerfreien Bilanzanalyse. Sie sind allerdings nicht zur Herausgabe interner Daten oder einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung verpflichtet.

Arten der Bilanzanalyse

Ihre Buchhaltung muss sich mit verschiedenen Bilanzanalyse Kennzahlen und Arten auseinandersetzen.

Zu den Arten der Bilanzanalyse zählen:

  • Die interne und externe Auswertung von Datenquellen.
  • Formelle und materielle Einschätzungen von Objekten nach zeitlichem oder sachlichem Umfang.
  • Horizontale Kennzahlen setzen Vermögens- und Kapitalpositionen in Bezug zueinander.
  • Vertikale Kennzahlen dienen der Weiterentwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur Ihres Unternehmens.

Ein Bilanzanalyse Beispiel ist eine Auswertung der Kennzahlen durch einen Zeitvergleich, über den sich Trends erkennen lassen. Bei einem Betriebsvergleich kann anhand einer Gegenüberstellung zu einem Konkurrenzunternehmen die interne Entwicklung eingeschätzt werden. Der sogenannte Plan-Ist-Soll-Vergleich schließlich vergleicht die geplanten mit den aktuellen Zahlen.

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