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Summen- und Saldenliste (SuSa)

Wer die Entwicklung des eigenen Unternehmens stets im Auge behalten möchte, fertigt mitunter Betriebswirtschaftliche Auswertungen an (BWA). Neben der BWA ist aber auch die Summen- und Saldenliste von großer Bedeutung. Diese bezeichnet man häufig auch als SuSa. Hier sind alle Anfangs- und Endsalden sowie Kontobewegungen aufgelistet.

Erklärung: Was ist eine Summen- und Saldenliste?

Die SuSa zählt zu den wichtigsten Elementen der doppelten kaufmännischen Buchführung. In der Summen- und Saldenliste sind alle Konten enthalten. So erhalten Unternehmer, aber auch Dritte einen guten Überblick über die jeweiligen Bilanzpositionen und Kontobewegungen eines Jahres. Wer eine Summen- und Saldenliste lesen möchte, sollte zwischen verschiedenen Positionen differenzieren können. Dazu zählen

  • Kontonummern von Konten
  • Kontenbezeichnungen
  • Jahresanfangsbestände
  • Zu- sowie Abgänge der Abrechnungsmonate
  • Zu- sowie Abgänge des laufenden Jahres
  • Schlussbestände am Ende des Abrechnungsmonats

von allen maßgeblichen Bilanzkonten.

Die SuSa im Rahmen der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA)

Der Aufbau und die Aufgliederung der Summen- und Saldenliste sind stets vom Kontenrahmen der Buchhaltung abhängig. Hier finden sich neben aktiven und passiven Bestandskonten (Aktiva und Passiva) auch Erfolgskonten, Debitoren und Kreditoren an.

Die SuSa offeriert somit einen vorläufigen Einblick in den Jahresabschluss mit Bilanz. Gleichwohl ist es möglich, eine Gewinn- und Verlustrechnung oder eine Übersicht über alle Außenstände eines Unternehmens zu gewinnen. Weiterhin ist es denkbar, eine Summen- und Saldenliste zu erstellen, die getilgte und offene Rechnungen präsentiert.

Summen- und Saldenliste lesen: Beispiel

Die SuSa ist in verschiedene Sparten untergliedert. Nachfolgend liefern kurze Stichpunkte eine Erklärung zur Summen- und Saldenliste.

  • Kontonummer: Jedes Konto verfügt über eine Nummer, eine Bezeichnung und eine Klasse.
  • EB-Wert: Aktive und passive Bestandskonten besitzen einen EB-Wert. Es ist der Anfangssaldo eines beginnenden Geschäftsjahres.
  • Monatswert Soll-Haben: Diese Werte zeigen die Kontobewegungen im Berichtsmonat an.
  • Kumulierter Wert Soll-Haben: Dieser Wert zeigt die kumulierten Kontenein- und ausgänge für das Geschäftsjahr zum Ende des Monats an.
  • Saldo gegen Ende eines Monats: Hier lässt sich der Endsaldo der SuSa einsehen.

Auch Unternehmen, die von der doppelten Buchführung im Rahmen der Einnahmenüberschussrechnung befreit sind, sollten eine Summen- und Saldenliste erstellen. Das BWA Summen- und Saldenliste-Muster fungiert wie ein zusätzliches Werkzeug. Gleichzeitig liefert es wertvolle Einblicke in den derzeitigen Stand eines Unternehmens.

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren anderen Beiträgen, zum Beispiel zu folgenden Themen:

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